Verfolgte Ärztinnen und Ärzte

Menschen, die ihre Geschichte schildern wollen

 


Michael Maria Barden †

Niedergelassener Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie

Praxiserfahrung: 25 Jahre niedergelassen in Biberach, Riss

Danke, dass mein Mann - als verfolgter Arzt - nicht vergessen ist.

Qualifikation: vor dem Medizinstudium Offizierslaufbahn bei der Bundeswehr, zuletzt Oberstleutnant der Reserve (Oberfeldarzt).
Zusatzqualifikationen: Homöopathie, Suchtmedizin, Verkehrsmedizin, Ernährungsmedizin, Hypnotherapie. Tätigkeit als Gutachter.

Vor der Niederlassung sieben Jahre Tätigkeit auf der neurochirurgischen Intensivstation, von daher detaillierte Kenntnisse über Masken, dafür erforderliche arbeitsmedizinische Untersuchung, etc.

Erlittene Repression

Strafanzeige wegen § 278 StGB als Täter. Ziel: Berufsverbot.

Vernehmung bei der Polizei wurde entgegen der Absprache nicht als Protokoll zur Unterschrift vorgelegt. Aussagen wurden ins genaue Gegenteil verkehrt, um eine Anklage zu rechtfertigen.

Finanzieller Verlust

ca. 22.000 Euro Anwaltskosten bereits im Vorfeld des Gerichtsverfahrens.

Kollateralschäden

Komplette Fassungslosigkeit über das Unrecht der Maßnahmen und Lügen bei der Strafverfolgung. Nach jedem Schriftwechsel mit der Staatsanwaltschaft schwerer Herzinfarkt (drei in der Zeit der Verfolgung; zuvor bereits drei Infarkte im Widerstand gegen Telematik-Infrastruktur). Gesundheitlich bedingte Praxisaufgabe in 11-21 unumgänglich.

Verhandlungsunfähigkeit bei 25% verbliebener Herzauswurfleistung mit massiver körperlicher Schwäche beantragt. Wurde von der Richterin Anfang Oktober 2023 abgelehnt ("und wenn Sie hier im Sauerstoffzelt liegen und der NAW mit laufendem Motor vor der Türe steht, Ihr Fall wird verhandelt").

Bei Beharren auf Begutachtung bestand mein Mann auf einem Gutachter mit kardiologischer und psychosomatischer Kompetenz. Termin sollte innerhalb einer Woche mitgeteilt werden.

Wir haben bis in den Februar 2024 nichts mehr gehört.
Am 06. Februar 2024 ist mein Mann an den Folgen eines siebten Herzinfarktes zuhause - wie von ihm vorsorglich gewünscht - verstorben.
Verfahren wurde somit eingestellt.
Zwei Tage nach seinem Tod wurde ich vom Amtsgericht per Nachricht auf AB aufgefordert, dem Gericht alle Patientenakten auszuhändigen.
Nachdem ich diesem formlosen Ersuchen nicht nachgekommen bin, habe ich nichts mehr gehört.
Nach dem Verlust meines Ehemannes habe ich von vielen dankbaren Patienten, denen er Maskenatteste ausgestellt hatte, Zuspruch und Unterstützung erfahren dürfen.

In der Akte bei der Staatsanwaltschaft wurden 39 Fälle angeklagter Patienten aufgelistet. Bei einem wurde vor wenigen Monaten noch eine Hausdurchsuchung durchgeführt

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